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..

Liebe kann so bittersüß sein. Sie kann weh tun, sie kann heilen. Sie kann aufbauen und zerstören.

"Und alles nur, weil ich dich liebe. Und ich nicht weiß ich ichs beweisen soll. Komm ich zeig dir wie groß meine Liebe ist und" .. nein das mach ich nicht.
Morgen bist du wieder da. 24h + x

Ich freu mich. Auch wenn sich in mir mal wieder die Abgründe der Hölle auftun und der Teufel persönlich mir "Nettigkeiten" ins Ohr flüstert. Ich kämpf gegen meine Dämonen. Ein, wie ich immer dachte aussichtsloser Kampf, aber so langsam habe ich die Hoffnung, dass sich der Kampf zum Guten wendet.
4.2.08 00:28


Bitte höre was ich nicht sage - Selbstfindung

Bitte höre, was ich nicht sage! Lass Dich nicht von mir narren. Lass Dich nicht durch das Gesicht täuschen, das ich mache, denn ich trage Masken, Masken, die ich fürchte, abzulegen. Und keine davon bin ich. So tun als ob ist eine Kunst, die mir zur zweiten Natur wurde. Aber lass Dich dadurch nicht täuschen. Ich mache den Eindruck, als sei ich umgänglich, als sei alles heiter in mir, und so als brauchte ich niemanden. Aber glaub mir nicht! Mein Äußeres mag sicher erscheinen, aber es ist meine Maske. Darunter bin ich, wie ich wirklich bin: verwirrt, in Furcht und allein. Aber ich verberge das. Ich möchte nicht, dass es jemand merkt. Beim bloßen Gedanken an meine Schwächen bekomme ich Panik und fürchte mich davor, mich anderen überhaupt auszusetzen.

Gerade deshalb erfinde ich verzweifelt Masken, hinter denen ich mich verbergen kann: eine lässige Fassade, die mir hilft, etwas vorzutäuschen, die mich vor dem wissenden Blick sichert, der mich erkennen würde. Dabei wäre dieser Blick gerade meine Rettung. Und ich weiß es.

Wenn es jemand wäre, der mich annimmt und mich liebt... Das ist das einzige, das mir Sicherheit geben würde, die ich mir selbst nicht geben kann: dass ich wirklich etwas wert bin. Aber das sage ich Dir nicht. Ich wage es nicht. Ich habe Angst davor.

Ich habe Angst, dass Dein Blick nicht von Annahme und Liebe begleitet wird. Ich fürchte, Du wirst gering von mir denken und über mich lachen. Und Dein Lachen würde mich umbringen. Ich habe Angst, dass ich tief drinnen in mir nichts bin, nichts wert, und dass Du das siehst und mich abweisen wirst.

So spiele ich mein Spiel, mein verzweifeltes Spiel: eine sichere Fassade außen und ein zitterndes Kind innen. Ich rede daher im gängigen Ton oberflächlichen Geschwätzes. Ich erzähle Dir alles, was wirklich nichts ist, und nichts von alledem, was wirklich ist, was in mir schreit; deshalb lass Dich nicht täuschen von dem, was ich aus Gewohnheit rede.

Bitte höre sorgfältig hin und versuche zu hören, was ich nicht sage, was ich gerne sagen möchte, was ich aber nicht sagen kann. Ich verabscheue dieses Versteckspiel, das ich da aufführe. Es ist ein oberflächliches, unechtes Spiel. Ich möchte wirklich echt und spontan sein können, einfach ich selbst, aber Du musst mir helfen. Du musst Deine Hand ausstrecken, selbst wenn es gerade das letzte zu sein scheint, was ich mir wünsche. Nur Du kannst mich zum Leben rufen.

Jedesmal, wenn Du freundlich und gut bist und mir Mut machst, jedesmal, wenn Du zu verstehen suchst, weil Du Dich wirklich um mich sorgst, bekommt mein Herz Flügel, sehr kleine Flügel, sehr brüchige Schwingen, aber Flügel!

Dein Gespür und die Kraft Deines Verstehens, geben mir Leben. Ich möchte, dass Du das weißt. Ich möchte, dass Du weißt, wie wichtig Du für mich bist, wie sehr Du aus mir den Menschen machen kannst, der ich wirklich bin, wenn Du willst.

Bitte, ich wünschte Du wolltest es. Du allein kannst die Wand niederreißen, hinter der ich zittere, Du allein kannst mir die Maske abnehmen. Du allein kannst mich aus meiner Schattenwelt, aus Angst und Unsicherheit befreien, aus meiner Einsamkeit.

Übersieh mich nicht. Bitte über geh mich nicht! Es wird nicht leicht für Dich sein. Die lang andauernde Überzeugung, wertlos zu sein, schafft dicke Mauern. Je näher Du mir kommst, desto blinder schlage ich zurück. Ich wehre mich gegen das, wonach ich schreie. Aber man hat mir gesagt, dass Liebe stärker sei als jeder Schutzwall und darauf hoffe ich.

Wer ich bin, willst Du wissen? Ich bin jemand, den Du sehr gut kennst und der Dir oft begegnet.

(Charles C. Finn)

So langsam höre ich auf das was ich nicht sage. Lege meine Masken ab. Nie wieder möchte ich meinen Wert auf jemand Anderen begründen, nicht mehr mein Leben an dem eines anderen ausrichten. Ich will mich an mir ausrichten, das tun was für mich gut ist.

Du bist wichtig in meinem Leben. Aber ich werde nicht deinen Weg gehen, sondern meinen. Oder wir unseren, auf dem jeder seine Spuren hinterlässt und ich nicht in die deinen trete.
Ich werde nicht deine Ziele verfolgen, sonder meine. Oder unsere gemeinsamen. Jeder soll sich verwirklichen können, aber nicht auf Kosten des anderen.
Beziehungen sind ein Geben und ein Nehmen. Mal gibt einer mehr als der Andere, die Summe aber sollte am Ende gleich sein.
Ich will nicht hinter dir stehen, sondern neben dir. Will dir aber dennoch den Rücken stärken oder mich vor dich stellen. Ich will dir genauso beistehen, wie du mir. Denn auch ich bin für dich da.


28.1.08 12:18


Rückmeldung

Ja, mich gibt es auch noch. Aber momentan.. keine Ahnung was da los ist. Ein Ex Freund meinte mal, ich würde mich nur melden, wenn es mir schlecht ginge. Ist scheinbar so.
ich werde mir für die nächsten Tage mal was überlegen..
LG
11.1.08 22:19


Kein guter Tag

Befinde mich im Sturzflug.
Fühl mich in die Ecke gedrängt, verfolgt, verachtet. Mir tut jede Faser meines Körpers weh und gleichzeitig spür ich gar nichts. Meine Gedanken gehen in alle Richtungen, ich höre den Lärm in meinem Kopf und dennoch ist er leer. Bin unruhig, kann kaum still sitzen. Meine Finger kaum still halten. Mich nicht konzentrieren.

Werd mich in meine Glaskugel zurückziehen..
15.6.07 08:16


Angst

Angst, die tief in einem steckt. Die schmerzt. Die einen erstarren lässt. Handlungsunfähig macht. Alles in Zweifel zieht.

Sie ist unnötig die Angst. Sie ist unberechtigt. Aber dennoch ist sie da. Ich spüre sie als Übelkeit. Als schmerzende Ringe, die um mein Herz liegen. Als Schwere die meine Glieder lähmt. Die jede Bewegung zur Überwindung macht. In meinem Kopf ist sie. Als Leere macht sie sich breit. Panische Reaktionen. Bedürfniss allein zu sein.

Was ist nur passiert, dass diese Angst wieder da ist? Wo ist meine Leichtigkeit geblieben? Meine Lust zu lernen, zu arbeiten.

Alles Grau in Grau. Keine positiven Seiten mehr vorhanden. Nur noch Elend. Traurigkeit. Leere. Hoffnungslosigkeit.

Doch darf ich mich dem nicht hingeben. Obwohl es so einfach wäre. Einfach in die Ecke legen und nichts mehr tun. Der Natur ihren Lauf lassen. Wäre das nicht schön?

Und alles nur wegen der Angst. Der allumfassenden.

Gehabt euch wohl
17.3.07 08:33


weil..

.. du mir weh getan hast.

hattest du überhaupt schon mal schmerzen?
hattest du jemals hunger?
musstest du je um dein leben bangen?
hattest du jemals angst?
ging es dir schon einmal wirklich schlecht in deinem leben?

nein.
denn es gibt immer jemanden, der stärke schmerzen erträgt.
der größeren hunger erleidet.
jemanden, der auf grund von krieg und verfolgung um sein leben bangen muss. jemand der auf grund dessen wirklich angst hat. jemand der auf grund seiner ängste das haus nicht mehr verlässt.

es gibt immer jemanden dem es schlechter geht als mir.

aber geht es mir darum automatisch besser?

soll ich die schmerzen, die angst negieren, weil es andere gibt, denen es schlechter geht?
soll ich meine tränen runterschlucken, weil es menschen gibt, die mehr recht haben zu weinen?
soll ich das was ich meine probleme nenne verdrängen, weil es andere leute gibt, die größere probleme haben?

aber kann ich sagen, mir geht es gut, wo es doch auch menschen gibt denen es besser geht.

alles andere geht nur mich was an..

in diesem sinne
good night and good luck

und nein ich nehme das leben nicht schwer, ich hab einfach nur vergessen diese scheiss tabletten zu nehmen, damit ich gute laune habe, also spart euch eure worte
5.3.07 01:02


künstlich haltbar gemacht

Paul Feldmann

künstlich haltbar gemacht

deine liebe sei im eisfach
und ich lachte: "konserve!"

beides ist ja nicht möglich
denn im eise erfriert jede wärme
und liebe
künstlich haltbar gemacht
verdirbt



nach wie vor bleibt sie dort..
24.12.06 12:42


Was man nicht vergessen sollte..

"Wenn im Zwielicht dieser Tage einem die Straße ausgeht, denk daran, nach der Nacht kommt der Tag, nach Regen kommt Sonne, nach Nebel kommt Licht. Und dann tut sich am Ende der Straße ein neuer Weg auf." von crywolf

23.12.06 20:05


Liebe aus dem Eisfach

Wie sprachen Paul und ich grad noch..

Paul: "Ich brauch nur Liebe und Wick Vapo Rub"
Meiner Einer: "Wick Vapo Rub hab ich nicht da und Liebe müsste ich schauen ob noch was im Eisfach liegt."

Liebe aus dem Eisfach. Oder aus Dosen. Frisch eingelegt und konserviert. Direkt nach der Ernte eingefroren. Einzel portionierbar.
Nach neuer Rezeptur. Jetzt neu in verschiedenen Geschmacksrichtungen.


Momentan stellt sich mir die Frage ob ich überhaupt lieben kann. Woher weiß ich es? Sympathie, Zuneigung ..
Wenn ich an die Menschen denke, die mir am nächsten stehen, .. ich kann es nicht ausdrücken. Egal ob es meine Eltern, meine Schwester und Nichte, meine Freunde sind.. Alles ist überschattet. Es ist kein Sonnenschein da. Alles ist verbunden mit .. mit was? Mit Sorgen, Einschränkungen, Vergangenem, Ängsten ...

Ich weiß grad nicht weiter.. Weiß nicht wie es weiter gehen soll.. Egal.. Alles egal .. Den Augenblick genießen und hoffen, dass noch viele Augenblicke folgen..

Wiedermal Vakuum im Kopf.. Schmerzendes Vakuum..
Gedanken an den Satz eines Bekannten.. "Kann es sein, dass sich da ein zwanghaftes Verhalten ausbildet?"
Ist es zwanghaft nur auf die Gehsteigplatten zu treten und nicht auf die Ritzen dazwischen?
Möglichst nicht über Gullideckel zu laufen/fahren? und wenn es doch passiert mit dem Gedanken "Es wird nichts passieren!"
Wenn ich Zahlen sehe und sofort all mögliche Kobinationen und Zusammenhänge zwischen ihnen herstelle.. Ist das zwanghaft?
Für mich ist es normal.
Ich will nun versuchen ein wenig zu schlafen. Damit die Zeit schneller vergeht..

In diesem Sinne
Good Night and Good Luck

Und allen die dies lesen.. Ich hoffe ihr habt besinnliche zwangfreie Feiertage..
23.12.06 16:47


Eine Hand voll Muscheln...

Wir haben so wenig Vertrauen in die Gezeiten des Lebens und der Liebe, der Beziehungen.
Wir jubeln der steigenden Flut entgegen und wehren uns erschrocken gegen die Ebbe. Wir haben Angst, sie würde nie zurückkehren.
Wir verlangen Beständigkeit, Haltbarkeit und Fortdauer; und die einzig mögliche Fortdauer des Lebens wie in der Liebe liegt im Wachstum, im täglichen Auf und Ab, in der Freiheit; einer Freiheit im Sinne von Tänzern, die sich kaum berühren und doch Partner in der gleichen Bewegung sind.
Die einzige wirkliche Sicherheit liegt nicht im Soll oder Haben, im Fordern oder Erwarten, nicht einmal im Hoffen. Die Sicherheit einer Beziehung besteht weder in sehnsuchtsvollem Verlangen nach dem was einmal war, noch im angsvollen Bangen vor dem, was kommen könnte, sondern allein im lebendigen Bekenntnis zum Augenblick.
Denn auch die Beziehung muss wie eine Insel sein. Man muss sie nehmen, wie sie ist, in ihrer Begrenzung - eine Insel, umgeben von der wechselvollen Unbeständigkeit des Meeres, immerwährend vom Steigen und Fallen der Gezeiten berührt.
Man muss die Sicherheit des beschwingten Lebens anerkennen, seiner Ebbe, seiner Flut und seiner Unbeständigkeit.
Unbeständigkeit - das ist etwas, was menschliche Wesen nicht lernen können.
Wie kann man es lernen, die Ebben seines Daseins zu überleben? Wie kann man lernen, das Wellental zu akzeptieren?
Hier am Strand versteht man sie leichter, hier, wo die atemlose Stille der Ebbe ein anderes Leben enthüllt als dasjenige, welches für gewöhnliche Sterbliche sichtbar ist.
In diesem kristallklaren Schwebezustand erhält man plötzlich Einsicht in das verborgene Reich der Meerestiefe.
In diesen seichten Untiefen, deren warme Strömungen man durchwatet, findet man seltsame Muscheln, gebleichte Kiesel, im Sand vergrabene flachgeschliffene Marmorstücke; und unzählige farbenfrohe Muscheln schimmern aus dem Schaum und öffnen und schließen ihre Schalen wie Schmetterlingsflügel.
Die stille Stunde, in der sich das Meer zurückzieht, ist so schön wie die Stunde seiner Wiederkehr, in der die anstürmenden Wogen über den Strand donnern, den dunklen zerzausten Ketten aus Tang entgegendrängen, welche die Flutgrenze markieren.
Vielleicht ist das die wesentlichste Erkenntnis, die ich von meinem Strandleben mit nach Hause nehme: die Erinnerung, dass jede Phase einer Beziehung gültig ist.
Und meine Muscheln? Ich kann sie alle in meine Tasche stecken. Sie dienen nur dazu, mich daran zu erinnern, dass das Meer ewig verebbt und flutet.
Eine Hand voll Muscheln.

A. Morrow Lindbergh


23.12.06 10:30


Ein paar Stunden später.. // Do not touch

Sieben Uhr.
wieder sitze ich vor dem Rechner, wieder laufen mir die Tränen über das Gesicht. Ähnlich war es vor einem Jahr. Jetzt um den Dreh habe ich geplant was es am zweiten W-Tag zu essen gibt. Hautpsächlich Kleinigkeiten. Du sahst an deinem Laptop und chattest mit ihr. Schaust dir ihr Bild an, hast dir alle Photo CDs angeschaut, die jemals auf Weihnachtsfeiern gemacht wurden, besonders die der letzten drei Jahre. Du hast sie sogar mit mir angeschaut. Sie mir gezeigt, dich über sie lustig gemacht, wie klein sie ist.

Aber das ist vorbei. Für mich hat etwas neues begonnen und ich flüchte mich nicht gleich in die nächste Partnerschaft. Ich hab das alles nicht nach zwei Monaten überwunden, hätte nicht nach zwei Monate mit jemandem neues zusammen ziehen können. Könnte es selbst jetzt nicht. Du bist meilenweit davon entfernt dich mit deinen Gefühlen auseinander zu setzen. Ich hoffe nur, dass dings pflegeleichter ist als ich, nichts mit sich herumschleppt. Wobei ihre Familie wohnt ja recht weit weg, das ist natürlich von Vorteil.

Letzte Nacht konnte ich jemanden anrufen, sagen wie es mir geht, jemanden der mir helfen konnte. Mit mir geredet hat. Für mich seinen besten Kumpel warten ließ. Jemand der nicht hilflos daneben steht und sagt "Komm versuch zu schlafen."
Jemand der weiß was da in einem los ist. Jemand der weiß wie es ist mit Herzrasen, Atemnot, Krämpfen auf dem Bett zu liegen. Verzweifelt, verängstigt, ohne Zuversicht.
Dem es heute auch dreckig geht. Weil heute vor einem Jahr SEIN Alptraum Realität wurde, weil heute vor einem Jahr alle Träume zerbarsten. Weltenende.

Ich werde heute vorsätzlich zu spät kommen. Einfach einen späteren Bus nehmen. Damit ich mit niemandem reden muss. Damit ich nicht sagen muss "Mir geht es nicht gut." Damit mir nicht die Tränen in die Augen steigen. Wie jetzt. Ich möchte nur in Ruhe gelassen werden.

Auch wenn ich ihn eher nicht haben werde

Have a nice day..
18.12.06 07:21


Auf der Suche oder Die Angst in mir

Und langsam kristallisiert sich ein Gedanke heraus..
Das wovor ich Angst habe..

Grad hatte ich mal wieder sowas wie einen Zusammenbruch. Aber ich habe wenigstens Paul angerufen. Mit ihm gesprochen. Er war mal wieder sprachlos, ich konnte förmlich durchs Telefon sehen wie er den Kopf schüttelte, weil ich wieder so ans Zweifeln geraten bin. Er hielt mir vor Augen was für eine tolle Frau ich sei. Mit soviel Power in mir. Aber wir kann ich mir das klar machen?
Ich habe Angst vor den Menschen in meiner Umgebung. Angst vor den Mädels, Angst vor den Jungs, die ich kennen lerne, Angst vor den Professoren, Angst vor den Leuten mit denen ich zusammen arbeite.
Ich habe Angst, dass sie sehen was ich bin. Wie kaputt ich teils bin, wie unsicher, wie traurig, wie kraftlos. Ich hab Angst, dass sie die Stärke in mir sehen, die Kraft, die Größe. Ich hab Angst davor, dass sie beginnen mir zu vertrauen. Und ich dies Vertrauen enttäusche. Ich vertraue niemandem von ihnen. Keinem. Weder Sinsa, noch klein S. auch Mary nicht. Ich glaubte M vertrauen zu können, aber das ist vorbei.. Wurzelzwerg fragt viel und versteht auch wenn ich sage, heute nicht, mir gehts nicht gut. Aber mehr soll niemand wissen. Es sind alles sehr liebe Menschen, aber vielleicht wird es Zeit, dass ich mich in meine Glaskugel zurück ziehe. Ich meine Mauern wieder errichte und niemanden mehr hereinlasse. Außer Paul. Mein Vertrauensmensch. Der für mich seinen besten Kumpel warten lässt, weil ich heulend am Telefon bin. Der mitbekommt, dass ich nicht nur Gute Nacht sagen will. Der mir knallhart sagt was ich nicht glauben kann. Das andere an mich glauben, ich Vorbild bin. Man mir vertraut, zu mir aufsieht. Ich nicht die Außenseiterin bin.

Wovor ich Angst habe?
Vor mir. Vor mir und dem was da möglicherweise in mir steckt. Nein, nicht möglicherweise. Was da in mir steckt.
Wieso mache ich mich schlechter als ich bin? Warum sage ich es nicht, wenn ich schon längst die Lösung habe. Warum setze ich mich nicht einfach hin und lerne den Stoff. Nehme ihn in mir auf und gebe ihn zur Rechten Zeit wieder.
Weil es ja schief gehen könnte. Weil ich ja versagen könnte, eine Frage nicht beantworten. Weil es bei mir kein gut gibt. Dann lieber nicht lernen und die Schuld auf den Stress schieben.. Vermeidungsstrategie erster Klasse. Dumm. Das ist wirklich dumm. Ich stelle mich dümmer dar als ich bin.
Morgen bleibe ich in der Fh und beantworte dort die Fragen. Dort habe ich nichts was mich ablenken kann.
Ich werd mich nun noch ein wenig hinsetzen und Grundlagen der VWL lesen. Bin grad bei den Elastizitäten. Etwas was ich in der VL nicht komplett verstanden habe. Ich hoffe einfach mal, dass mich das weiter bringt.
Manchmal glaube ich ich hätte lieber ein rein technisches Studienfach nehmen sollen. Wo sich alles hauptsächlich um Zahlen dreht. Alles Hand und Fuß hat und nicht solch theoretischen Wirtschaftskram..
Aber das wäre nicht das richtige gewesen. Ich bin hier an der richtigen Stelle. Ich muss nur endlich das Vertrauen in mich finden.

In diesem Sinne
Good Night and Good Luck
18.12.06 00:18


..

In elf Tagen ist es ein Jahr.
17.12.06 22:28


Unmotiviert..

Warum bin ich momentan so unmotiviert?
Es ist wirklich zum Schreien. Anstatt zu lernen vertüddel ich die Zeit mit Schlafen, Lesen (immerhin ein Buch zum zu erlernenden Thema: Grundzüge der VWL), Aufräumen, Kochen.. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Zu meinen Träumen kann ich fast nichts mehr sagen. Mein Unterbewusstsein kann gar nicht klarer sprechen..
Ein Traum. M fragt mich nach meinen Prüfungsergebnissen, die ich ihm nicht nennen konnte, da ich mich noch nicht getraut habe diese nach zu schauen. Nachdem er das nun getan hatte, stellt er sich vor die FH und liest vor allen Leuten meine Ergebnisse vor, erzählt zuvor noch etwas von, weil sie sich ja nicht selbst traut und unberechtigte Zweifel an sich selbst hat. Und damit alle dies Unberechtigte an diesen Zweifeln sehen ... Leider hab ich die Ergebnisse nicht gehört, aber es hat niemand gelacht. Dennoch war es mir ziemlich unangenehm.
In einem anderen Traum war ich winzig klein und lief zwischen riesigen Grashalmen hin und her. Paul nahm mich irgendwann in seine Hand und hob mich hoch. Mach dich nicht so klein, schau nur wie schön die Welt ist. Such nicht immer nach dem Schlechten, lass dich nicht von Dingen, die eigentlich klein sind überwältigen. Du bist groß, du bist schön, zeig dich so der Welt und sie liegt dir zu Füßen.

Ich glaub eine Deutung dieser Träume ist wohl nicht nötig..
Ich werd mich nun an Ökonomie setzen und mindestens 3.1 und 3.2 beantworten. Es wird schon klappen.

In diesem Sinne
Good Night and Good Luck
17.12.06 18:22


Vergangenes abschließen..

So langsam wird das Vergangene wirklich Vergangenheit.. nach gut einem dreiviertel Jahr gehen die "Verhandlungen" über den "Ehevertrag" auf den Abschluss zu.. Demnächst bin ich das Haus los, sprich ich stehe auch nicht mehr im Außenverhältnis dafür in der Schuld, kein Haus, keine Schulden.. sprich ich kann im neuen Semester endlich Bafög beantragen.. da meine Schwester wohl auch welches bekommt stehen meine Chancen nicht schlecht, womöglich werde ich sogar Eltern unabhängig gefördert.. Ich werde sehen wie es sich entwickelt..

Und auch wenn sich alles so gut momentan entwickelt.. Als ich diesen Brief da liegen sah.. es war ein Tiefschlag.. Brauchte erstmal fünf Minuten bis ich ihn öffnen konnte.. Schnell gelesen.. Alles so wie ich es haben wollte.. Wunderbar.. Er ist darauf festgelegt mir den Unterhalt zu zahlen bis 2010 egal ob sein Einkommen sinkt oder nicht.
Aber auch wenn es gut wird, so tut mir dennoch alles weh.. Und er hat natürlich gut zwei Monate gebraucht, bis er geantwortet hat, sprich diese ganze Auflösungs Choose fällt mitten in meine Prüfungszeit. Er schafft es immer, dass solche Sachen, die mich auch psychische belasten in so wichtige Zeiträume fallen.
Und wenn der Bank Termin fällig ist, dann werd ich dort natürlich allerschickst auftauchen.. Haare legere hochgesteckt, Nadelstreifenhose und um dem ein wenig die Schärfe zu nehmen einen passenden Rollkragenpullover dazu oder eine schwarze Bluse.. Dann seh ich zu, dass ich meine Stiefel mit dem hohen Absatz aus dem Umzugskarton krame, damit ich auf alle Fälle ein ganzes Stück größer bin als er.. Als wir noch zusammen waren hat er es nicht gemocht, wenn ich größer war .. Nun muss ich ja keine Rücksicht mehr nehmen..

So und nun noch meine Liste schreiben für einen freien Kopf in der Nacht und dann schlafen gehen..

In diesem Sinne
Good Night and Good Luck
13.12.06 22:21


Träne..

Wenn du eine Träne von mir wärest, ich würde niemals mehr weinen aus Angst dich zu verlieren..

Einer der wohl banalsten Sprüche.. Doch manchmal spiegeln grad diese banalen Dinge das wieder was man fühlt..

Was fühle ich jetzt. Trauer. Schmerz. Angst. Mutlosigkeit. Einsamkeit. Ich möchte gern weinen. Aber ich kann es nicht. Fühle mich ohne Hoffnung. Sehe deinen Namen. Und spüre Stich. Spüre wie es warm durch meine Finger rinnt.
Möchte dir noch einmal über das Gesicht streichen. Noch einmal meine Hand auf deine Wange legen. Dich anlächeln. Noch einmal in deine großen, unschuldigen Augen blicken. Noch einmal durch dein Haar fahren. Spüren wie weich es ist. Möchte meine Hand über deinen Hals gleiten lassen. Den Samt deiner Haut erfahren. Möchte dich noch einmal erkunden. Möchte dich noch einmal sagen hören "Du treibst mich in den Wahnsinn." Möchte noch einmal mit dir lachen. Möchte dich noch einmal necken. Möchte noch einmal auf deinem Schoß sitzen. Möchte dich noch einmal betrachten. Möchte deinen Anblick in mir aufnehmen. Und dann möchte ich aufstehen. Dir ein allerletztes Mal über die Wange streichen. Möchte dich anschauen. Lange. Möchte sehen wie Tränen deine Wangen benetzen. Möchte dich ein letztes Mal küssen. Das Salz deiner Tränen auf meinen Lippen schmecken. Möchte dich anlächeln. Möchte dich loslassen. Die Tür öffnen. Und gehen. Mit einem letzten Blick auf dich. Wie du in der Tür stehst. Mit weiteren Tränen in den Augen. Möchte dann einfach gehen. Und die letzte Träne für dich vergießen.

Es wird Zeit mit der Vergangenheit endgültig abzuschließen..

Good Night and Good Luck..

11.12.06 00:32


warum?

Warum tut es manchmal einfach wieder so weh?
Da schaut man auf etwas und man erinnert sich. Man holt frische Bettwäsche aus dem Schrank und denkt daran wie es mal war. Und legt sie wieder zurück und nimmt eine andere unbelastete. Man nimmt die leere Flasche Wein aus dem Korb, wirft sie in den Altglascontainer und denkt an die Person mit der man sie trank. Es war Weißwein, ich trinke eigentlich keinen. Dachte an die darauffolgende Nacht.
Die nächste Flasche, Chiraz, spanischer Rotwein, eine andere Person, eine andere Nacht. Aber auch viel Gefühl.
Rieche an meinem Parfüm "Was riecht so gut? Das bist ja du!" Ein Blick zu meinen Büchern. "Du bist zu klug für mich." "Ich war noch nie mit einer Frau zusammen, die Köpfchen hatte." "Du bist eine der intelligentesten Frauen, die ich kenne, mach was aus dir." "Hast du schon mal einen Intelligenztest gemacht?" Ja, habe ich mit 133 Punkten als Ergebnis. Aber der war online. Aber bin ich dadurch nun ein anderer Mensch? Weil man meinen Geist in Zahlen bannte?

Momentan denke ich viel über Gott nach. Ob ich an ihn glaube, wie ich glaube. Was ich glaube, aber ich habe niemanden mit dem ich darüber sprechen kann. Die meisten die ich kenne glauben nicht an einen Gott. Sagen, wenn es einen allmächtigen Gott, gibt, warum lässt er zu, dass soviel Leid geschieht? Es ist wohl die Killerfrage um darüber zu sprechen ob es einen Gott gibt oder nicht.
Gibt es ein Leben nach dem Tod? Wie sieht es aus? Manchmal wüsste ich es gern. Nein, eigentlich möchte ich es immer wissen. Aber meist möchte ich mehr wissen, was aus mir hier in diesem Leben werden kann. Ob ich es wirklich schaffen kann. Das schaffen was soviele in mir sehen.

Nur ein paar Gedanken
In diesem Sinne..
Good Night and Good Luck

11.12.06 00:00


..passend einfügen bitte...

Die letzte Woche war ganz schön merkwürdig.
Sie war vollgestopft mit allem möglichen Kram. Ich hetzte eigentlich nur von einem Termin zum nächsten um mir dann schon Gedanken für den nächsten und übernächsten Termin zu machen. Ich bin jeden Tag um kurz nach sieben aus dem Haus und eigentlich auch keinen Tag vor sieben zu Hause gewesen. Mal abgesehen von Freitag war ich nur auf Grund von Vorlesungen, Tutorien oder Lerngruppen so spät zu Hause. Freitag war ich dann mal Glühwein trinken und quatschen. Das tat mal richtig gut. In dieser Glühweinbude sitzen, lästern, lachen, ohne das über irgendwelche unserer Vorlesungen oder noch zu erledigende Aufgaben gesprochen wurde.

Später online sprach ich M an, aber ihm ging es nicht gut, war deprimiert. Eine lange Geschichte sagte er. Hätte ich nachhaken sollen? Fragen was das für eine Geschichte ist? Doch ich sagte nur okay. Irgendwie war ich in dem Moment einfach ein wenig platt, da er eigentlich die gute Laune in Person ist. Immer gut aufgelegt, nen lockeren Spruch auf den Lippen. Mein erster Gedanke als er das schrieb war "Aber du bist doch mein Sonnenschein, dir kann es doch eigentlich gar nicht schlecht gehen.."
Doch auch die Sonne hat manchmal dunkle Flecken, muss ich im Nachhinein sagen. Und ich hab die deprimierte Laune ja auch nicht für mich gepachtet.
Als ich schlafen ging sagte ich ihm dass er mein Sonnenschein sei. Das er mit mir sprechen kann wenn er wolle. Aber dazu hat er wahrscheinlich engere Freunde als mich.
Ich hoffe er ist zur Ruhe gekommen gestern Abend. Hat nicht zu sehr herum gegrübelt und sich im Kreis gedreht.

In diesem Sinne
Kopf hoch und have a nice day..

9.12.06 08:10


..unten..

Was war das für ein Tag.. War mal wieder am Ende meiner selbst..

Nein, kein Aufgeben. Aber dies Rumgezicke nervt doch sehr.. Dazu Mary heut in Tränen zu sehen, war auch nicht grad aufbauend..
Fühl mich ziemlich allein gelassen bei einigen Dingen.. Und manchmal komme ich mit den leeren Abenden nicht zurecht.. Zudem hat Paul recht, ich bürde mir zuviel auf..

Vielleicht geh ich am Sonntag Schwimmen.. ich hoffe ich finde jemanden, der Lust hat mit zugehen.. Abends geh ich dann ins Kling, einfach bisschen entspannen..

Und nun gehts schlafen.. Morgen mehr.. Muss ja nun arbeiten..

In diesem Sinne
Good Night and Good Luck
7.12.06 22:59


Ein Tag..

.. ist zu Ende..

Was auch ein Glück ist, wie ich finde. Es ging gut los, dass ich heute morgen zur Blutwertkontrolle beim Doc war. Die nette Schwester hat mir das Blut auch so schmerzfrei wie möglich abgezapft, danach ging jedoch gar nichts mehr. Ich bin erstmal umgekippt. Das volle Programm, Schwarz vor Augen, kaum noch Sprechen, kaum noch hören können. Ich saß auf diesem Stuhl, konnte mich kaum bewegen, mir liefen die Tränen über das Gesicht. Alles geschehen innerhalb weniger Sekunden. Die Schwester legte grad die Röhrchen weg. Ein Doc kam herein, wollte etwas wissen von den Schwester. Sieht mich und dann weiß ich nicht mehr so genau. Ich kam auf eine Liege, wo mir dann nochmal komplett schwarz vor Augen wurde. Wenige Minuten liegen, die Versicherung an die Schwester mir gehe es wieder gut bin ich dann wieder heimwärts getrabt.

Nun ja, danach der übliche Stress. Vier Vorlesungen, eine Probeklausur in der vorletzten und in der letzten VL dann besprochen.
In der Pause zuvor organisatorischen Kram für die X-Mas Party erledigt.
Ein Mädel aus unserer Gruppe fängt nun an herum zu zicken. Und es ist niemand aus der Zickenfraktion. Nein, Tiffi ist es. Sie motzt Mary ständig an, ist unhöflich, fühlt sich sofort beleidigt, wenn man in seiner Antwort etwas kurz ist oder morgens nicht mit überschwenglicher Freund "Guten Mooorgen" in den Raum ruft. Zudem fühlt sie sich ständig ausgeschlossen, wobei sie nicht merkt, dass sie teils mit den Dingen die sie in aller Ausführlichkeit von ihrem Freund und ihrem Vater erzählt, einfach zu privat sind für die kurze Zeit, die wir uns kennen. Heute hat sie sich daran gestört, dass ein paar von uns sich kurzfristig gestern zum Lernen getroffen haben und sie nicht gefragt wurde. Auch das ich jeden Dienstag mit Anis Mittagesse und ihr nichts gesagt habe fand sie nicht gut. Man kann ihr einfach nichts Recht machen. Erklären kann man ihr auch nichts. Sie denkt nicht vorher nach oder versucht allein einen Lösungsweg zu finden. Sie sagt sie kann es nicht und ihren Ärger über sich selbst lässt sie an anderen ab.
Sie kann ja gern schlechte Laune haben, aber andere anmotzen, wenn diese nett zu ihr sind und helfen wollen, das finde ich nicht korrekt.
Was mich am meisten stört, sie merkt nicht wann sie unerwünscht ist. Ich habe heute mit zwei Leuten auf ICQ geschrieben im Poolraum, sie stand dann neben mir und las meine Nachrichten und gab dann dazu Kommentare ab. "Ach du warst also doch schon auf dem Weihnachtsmarkt, kannst du mir doch sagen." Ich schrieb denen mit denen ich schrieb dann nur, dass ich jetzt nicht die Ruhe habe zum Schreiben und mich später melden würde. Sie hat es mir Sicherheit gelesen. Mir egal.

So ich mach dann mal Feierabend
In diesem Sinne
Good Night and Good Luck
5.12.06 20:12


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