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Träume

Ein Freund von früher

In der letzten Nacht habe ich von einem alten Bekannten geträumt. Dereinst hat mein Ex mir eine Affäre mit ihm unterstellt, nur weil wir mal zusammen nen Joint geraucht haben *kopfschüttel* als ob man dann gleich übereinander herfallen würde. Auf jeden Fall habe ich von ihm geträumt.
Zuerst fuhren wir mit einem Taxi zu einem Restaurant und aßen dort. Es war sehr lustig, wir haben uns gegenseitig erzählt was wir die letzten Jahre gemacht haben. Anschließend ging es wieder im Taxi weiter zum Flughafen. Diesmal jedoch jeder getrennt. Er fuhr mit einer dunkelhäutigen schönen Frau, ich allein. Ich ließ prompt meine Handtasche im Taxi liegen, in der Tasche befanden sich jedoch unsere Pässe und Reiseunterlagen. Voller Panik rief ich bei der Taxigesellschaft an und glücklicherweise hat die Fahrerin die Tasche gefunden und brachte sie mir zum Flughafen.
Wir saßen alle in einer Reihe, ich beschäftigte mich mit meinem Laptop und bearbeitete einen Geschäftsbericht, T widmete sich der Schönen.
Wohin wir flogen weiß ich nicht mehr, ich hatte jedenfalls ein großes Appartment, hell, großzügig, licht durchflutet. Die meiste Zeit verbrachte ich hinter dem Schreibtisch und arbeitete. Irgendwann kam T in mein Zimmer. Ich fragte ihn nach seiner Schönen, doch die war bereits am Ankunftstag wieder abgereist, weil sie wollte und er nicht. Ich blickte ihn wohl sehr fragend an, denn T ist eigentlich als Frauenheld bekannt und lässt eigentlich keine Chance ungenutzt. Besonders nicht bei einer so schönen Frau. Er sagte mir dann, dass er einfach nicht konnte, wenn er wisse, dass ich nebenan bin und arbeite. Er habe das Vergnügen und ich die Arbeit. Dabei hat er meinem Angebot mitzufliegen nur angenommen, weil er mal wieder Zeit mit mir verbringen wollte. Wie in guten alten Zeiten auf dem Bett liegen, über schwachsinnige Dinge sinnieren und kaputt lachen. Irgendwann nebeneinander einschlafen und sich freuen wenn der andere noch da ist beim aufwachen. Er schaute mich mit dem Blick an, den nur er drauf hat, zum dahinschmelzen. "Zwischen uns war nie mehr als der Wangenkuss zur Begrüßung und mein an dich kuscheln beim Einschlafen. Jetzt bist du frei.." Den Rest liess er offen. Er überredete mich meine Arbeit liegen zu lassen und nahm mich bei der Hand. Wir setzten uns auf den Balkon, die Sonne schickte ihre warmen Strahlen über unsere Haut.
Während wir uns unterhielten, hielt er die ganze Zeit meine Hand und streichelte sie. Wir redeten bis es dunkel wurde und die Nacht ihr funkelndes Tuch über den Himmel legte. Er merkte, dass mir kalt wurde und zog mich in seine Arme, unsere Gesichter waren sich ganz nah. Er schaute mir tief in die Augen und lächelte. Dann gingen wir hinein. Ich kuschelte mich unter eine Decke und er lag lächelnd neben mir, mich betrachtend und anschauend. Er rutschte nah an mich und seine Hand suchte einen Weg unter meine Decke und streichelte mir über den Rücken. Unsere Gesichter waren nur wenige Zentimeter von einander entfernt und ich spürte seinen warmen Atem auf meinen Wangen. Fast unhörbar flüsterte er "Das wollte ich schon immer tun" und küsste mich. Sanft berührten seine Lippen die meinen. Ich spürte wie er mich an sich zog. Eng umschlungen lagen wir da und küssten uns. Genossen die Nähe des anderen. Meine Hand erforschte seinen Körper.
Wer nun hofft, dass mehr geschehen ist, das wird nicht verraten. Es war aber ein schöner Traum und ich bin gut erholt aufgewacht.

In einem anderen Traum, den ich heute morgen auch hatte, habe ich mit M dagesessen und wir haben über selbstzerstörerisches Verhalten gesprochen. Er hielt meinen linken Arm und schaute mich fragend an "Du kanalisierst das falsch!"
Heute morgen unter der Dusche stellte ich fest, dass mein linker Arm völlig zerkratzt ist. Gestern waren die noch nicht da und ich wüßte nicht woher die Kratzer kommen könnten. Auf alle Fälle war es keine Absicht.

Es geht mir gut an diesem Tage.
Lieben Gruß
S.A.T.
21.11.06 10:12


Und manchmal holt es einen ein, wenn man am wenigsten damit rechnet..

Habe die letzte Nacht mal wieder vom Ex geträumt.
Wir waren bei gemeinsamen Freunden. Die Kinder rannten um uns herum. Die Bekannte saß mir gegenüber ihr Mann am Kopfende des Tisches. Wir unterhielten uns. Die Kinder rannten raus, die Eltern hinterher. Wir saßen allein nebeneinander an dem Tisch. Ich bekam eine SMS und beantwortete sie, ich lächelte dabei. Er bekam ebenfalls eine. Schaute traurig. Ich tat so als bemerke ich es nicht, sprach ihn nicht darauf an.

"N. war das." sagte er.
"Okay"
"Sie will keinen Sex. Wir sind jetzt schon so lange zusammen und wir haben noch nicht einmal miteinander geschlafen." Er schweigt einen Augenblick, schaut zu Boden. Blickt mich an "Du kannst dich sicher vor Verehrern kaum retten, hast sicherlich jedes Wochenende einen anderen." Er legt seinen Kopf auf meine Schulter, ich antworte nicht. "Es war immer schön mit dir zu schlafen." Er streichelt mir über den Rücken, sein Kopf immer noch auf meiner Schulter. "Hast du einen Freund? Sicherlich." Er blickt zu Boden. "Ich hätte dich niemals zufriedenstellen können, ich war nie gut genug für dich." Er nimmt dabei meine Hand. "Es hätte so schön werden können mit uns. Wir hätten wunderschöne und kluge Kinder bekommen können. Aber du konntest dich ja nicht mit mir zufriedengeben." Bei den letzten Worten drückt er meine Hand, dass es schmerzt. "Tut mir leid. Ich habe immer versucht dich zufrieden zu stellen, du hattest doch alles was du wolltest. An Geld hat es dir nie gemangelt. Du konntest dir immer alles kaufen. Wir sind zweimal im Jahr in den Urlaub gefahren." Er schweigt wieder. Schaut mich dann traurig an. "Ich habe dich wirklich geliebt. Hast du mich jemals geliebt?"
Dann bin ich aufgewacht. Fühlte mich schlecht, fühlte mich leer und einsam. Habe ich ihn jemals geliebt? Werde ich jemals wieder lieben? Kann ich überhaupt wieder Gefühle für jemanden anders empfinden?

Später schlief ich wieder. Wieder träumte ich von ihm. Wir saßen auf unserer Couch im alten Wohnzimmer. Der Fernseher läuft. Wie immer. Bestellten etwas zu Essen bei der fliegenden Pizza. Ich war dran mit anrufen. Ich wählte die Nummer und bekam jemanden für den Einkauf dran. "Wie kommen Sie denn an diese Nummer, die ist doch gar nicht publik." - "Ich rufe immer auf dieser Nummer an und bestelle." K. schaut mich fragend an. Er wählt eine Nummer auf seinem Handy und fängt an mit N zu telefonieren. "Hallo Liebling. Ja, sie bestellt noch, ich habe dir auch was mit bestellt... Ja, genau, ich weiß doch, dass du das gerne isst. Ich dich auch mein Schatz." Ich habe in der Zeit aufgelegt und die Sachen unter einer anderen Nummer bestellt. Grad wird mir alles nochmal wiederholt. K drückt mich unsanft zur Seite und fährt mich an ich solle mich nicht so fett machen. Ich solle mit ihm den Platz tauschen, damit er gleich mehr Platz habe, wenn N kommt. Er schaut mich an, mustert mich von oben bis unten. "Auch wenn du abgenommen hast, du wirst immer häßlich und fett bleiben. Du wirst es nie schaffen, dazu bist du einfach zu blöd. Du hast zwar was im Kopf, du bist klug, aber du bist zu blöd es umzusetzen. Wollen wir wetten, dass du es nie zu etwas schaffst, sondern beim ersten Typen, der dir den Himmel auf Erden verspricht dich abseilst? Bloß keine Veranwortung für dein eigenes Leben übernehmen. Lieber Kompromisse eingehen für eine unerfüllende Beziehung, als Verantwortung und Erfolg im eigenen Leben. Du wirst immer auf der Looserschiene bleiben." Er dreht sich um schaut TV.

Tja. Was will ich mir mit diesen Träumen sagen?
12.11.06 17:27


Krankenhaustraum

Ich war Kinderärztin in einem Krankenhaus. Zwei Babys wurden eingeliefert, später waren es Kleinkinder. Sie hatten einen Virus. Es durften nur Ärzte und Pfleger zu ihnen, die sie von Anfang an betreut hatten. Der Vater durfte nicht zu ihnen, musste auf der anderen Seite des Flusses sein. Ich war in dem Traum einmal ich selbst, ich hatte noch weitere Kinder zu behandeln, dann war ich ein junger Mann, der sich um die Babys kümmerte. Da ich als Mann die Babys angenommen hatte musste ich sie weiter behandeln. Nur ein weiterer Arzt war noch da. Er war älter. Mein Mann ich und ich gingen kollegial miteinander um, während der ältere Arzt und mein Frau ich miteinander flirteten. Gegenüber den Kollegen waren wir uns höflich eingestellt, gingen dann aber gemeinsam duschen. Tauschten Blicke aus. Mein Mann ich arbeitete mittlerweile 4 Schichten am Stück, ebenso mein Frau ich und der Arzt. Meine Cousine war auch dabei, sie war Krankenschwester, so richtig altmodisch mit Haube und Schürze. Wir verstanden uns gut. Das Zimmer zu den Babys, eigentlich ein 6 Bett Zimmer, sehr groß etc. war mit Quarantäneschleusen versehen. Mein Mann ich schlief mittlerweile dort im Zimmer, passte auf die Babys auf. Ich badete im daran anschließenden Bad. Mein Mann ich stand auf der Terrasse und blickte über den Fluss der dahinter lag, dort stand der Vater, wollte seine Kinder sehen. Ich ging hinüber zu ihm (über Steine im Fluss zu dem Zaun hinter dem der Vater stand.) Ich erzählte ihm es stünde nicht gut um die Kinder. Der Vater weinte. Ich durfte ihn nicht anfassen wg der Infektionsgefahr. Wir waren mit ihnen tauchen, sie haben echte Haie gesehen. Der Vater nickt, das ist gut. Am Ende des Traums ist das Zimmer leer. Mein Mann ich schaut mein Frau ich an. Trauer herrscht. Wir nehmen uns in den Arm. Er küsst mich auf den Hals. Vergräbt den Kopf. Ich stehe da, halte mein Mann ich und streichle, tröste, küsse mich selbst. Dann gehen wir getrennt aus dem Krankenhaus.
22.7.06 10:40


Kampf

Ich sitze mit dem Sohn meiner Nachbarn im Auto. Er fährt, neben ihm einer seiner Kumpel, ich sitze hinter dem Beifahrer, neben mir ein mir unbekanntes Mädchen. Wir fahren sehr schnell. Das Mädchen neben mir schreit, der Motor auch. Ich schreie meinen Nachbarn an "Schalt hoch du verdammtes Arschloch" Er dreht sich zu mir und lacht. Ich schlage ihn. Der Beifahrer lacht jetzt. Das andere Mädchen ist mittlerweile fast panisch. Mein Nachbar ist sauer, fährt rechts an und steigt aus. Wir anderen ebenfalls. Das Mädchen flüchtet schon fast.
Er baut sich vor mir auf, will mich schubsen, doch ich komme ihm zuvor und schubse ihn, dass er auf den Rücken fällt. Er will wieder aufstehen, doch ich setze ihm meinen Fuss auf die Brust. Er ruft zu seinem Kumpel dieser solle ihm helfen, doch der schüttelt nur den Kopf und tröstet das andere Mädchen. Mein Nachbar versucht sich zu wehren, mein Fuß rutscht etwas höher, drückt ihm leicht auf die Luftröhre. Er röchelt etwas. Ich nehme den Fuß weg, will mich umdrehen und zu meinem Wagen gehen, da greift er mich von hinten an. Versucht meinen Hals zu umklammern um mich nun zu würgen, er ist jedoch einen halben Kopf kleiner und schafft es nicht.
Ich schlage ihn mit meinem Ellenbogen und treffe ihn direkt unterhalb des Rippenbogens. Er schnappt nach Luft, krümmt sich. Sein Kumpel, immer noch mit dem Mädchen im Arm, schreit "Ja, mach ihn fertig!" Ich ziehe den Nachbarn zu mir und ramme ihm mein Knie in den Bauch. Fasse ihn am Kinn und richte ihn auf. Er wimmert leise. Spuckt mich aber an. Ich hole aus und meine Faust landet direkt auf seiner Nase. Blut spritzt rechts und links. Sein Kumpel johlt, auch das Mädchen lässt ein leises Kirchern hören. "Mach weiter, der Dreckskerl hat's verdient!" Er hält nun seine Nase. "Du hast mir die Nase gebrochen, du verdammte Hure!" Sein Kumpel kommt heran, holt aus und schlägt ihm mitten ins Gesicht. Der Nachbar jault auf. Geht zu Boden. Hält seine Hände vor sein Gesicht. Blut tropft zwischen den Finger auf den Boden. Er spuckt aus. Seinem Kumpel vor die Füße. "Ihr verdammten Hurensöhne. Ihr kleinen Idioten. Schwächliche Würmer. Abschaum."
Langsam steht er auf. Sein Gesicht angeschwollen. Die Augen blutunterlaufen. Mehrmals spuckt er uns vor die Füße. Das andere Mädchen ist mittlerweile auch heran gekommen. Alle drei blicken wir auf ihn hinab. Er starrt das Mädchen an. "Na du Missgeburt einer Straßenhure, hast aufgehört zu flennen." Sein hämisches Lachen geht in Husten über. Noch mehr Blut spuckt er auf den Boden. "Hast wohl Angst gehabt. Angst um dein verschissenes kleines Leben, dass sowieso in der Gosse als billige Nutte enden wird."
Das war zuviel für das Mädchen. Sie stürzt sich auf ihn und prügelt wie wild auf ihn ein. Er versucht sie weg zu schubsen, jedoch geht einer ihrer Schläge in sein Gesicht. Er heult auf, lässt von ihr ab. Der Kumpel und ich ziehen sie von ihm herunter, ihr letzter Tritt trifft ihn zwischen den Beinen. Er windet sich vor Schmerz. Noch immer versucht das Mädchen nach ihm zu treten. Der Kumpel nimmt sie in den Arm, hält sie fest. Mein Nachbar liegt wimmernd auf dem Boden. Als sich das Mädchen wieder beruhigt hat, setzen wir uns in den Wagen und fahren los.
Meinen Nachbarn lassen wir liegen.
3.7.06 14:48


Schuhkauf

Wenn man davon träumt mit seiner Mutter Schuhe kaufen zu gehen und diese stellt einem so häßliche Gesundheitsschuhe hin "Darin kann du wie auf Wolken laufen", man aber lieber was in Richtung High Heels haben möchte und das erste Mal in seinem Leben welche an hat und man noch ein wenig unsicher darauf läuft und Mutter und Verkäuferin sich halb tot lachen, was soll man damit anfangen?

Kauf dir keine High Heels?

Und ein netter Mann in dem Laden zu dir sagt, "Mensch das sieht aber gut aus, dir fehlt nur noch die Übung." (Er war nur nett, weil er dies sagte, wie er aussah etc. weiß ich nicht).

Soll ich mehr auf die Meinung anderer hören?

Zu dem stehen, was ICH will?

Meinungen sind herzlich Willkommen.

28.6.06 07:01


Spionage?

Ich bin in Schweden. Dort soll ich Dokumente von einem Mann klauen, der dort in einer Feriensiedlung Urlaub macht. Ich bin dort ebenfalls als Gast angemeldet in dem Haus direkt daneben. Ich gewinne das Vertrauen von dem Mann und am Abend lädt er mich zu sich ein. Er trinkt recht viel und wird schläfrig. Er macht noch ein paar Anspielungen, ich soll doch mit in sein Schlafzimmer kommen, dort zeige er mir, dass er überhaupt nicht betrunken sei. Kurz darauf schläft er auf dem Sofa ein. Schnell mache ich mich über seine Dokumente her und finde das gesuchte Schriftstück.
Ich betrete mein Ferienhaus und dort sitzt im Sessel ein alter "Freund". Wir waren einst zusammen, wurden jedoch in verschiedene Abteilungen versetzt, er in Übersee ich im nördlichen Sektor. Die Beziehung zerbrach an der Entfernung. Ich stehe wie versteinert da. Er steht ganz lässig auf und reicht mir meine Sachen. "Du machst sie immer noch alle heiß, was?" er schaut mir direkt in die Augen. Ich nehme meine Sachen an mich und antworte nichts. Ich drehe mich um und gehe aus der Tür. "Willst du gar nicht wissen wieso ich hier bin?" Noch immer schweige ich. Auf dem Weg zum Zentrumsplatz spricht er über alte Zeiten, wie schön es doch war. Der Vollmond steht am Himmel. Kurz vor dem Zentrumsplatz bleibe ich stehen, er rennt voll in mich hinein. Ich deute ihm zu schweigen und ziehe ihn hinter eine Informationstafel. Ein dunkler Jeep steht vor der Information, zwei Männer. Der eine in der Information, der andere im Wagen sich interessiert umblickend. "Schscht" ich schaue nach den Männern. Mein Ex versteht sofort. "Gibt es hier noch einen weiteren Weg hinaus?" - "Nein, nur durch das große Tor dort neben der Info oder die Notausgänge." Er schaut mich fragend an. "Alle Alarmgesichert. Sie wüssten sofort wo wir raus sind." - "Das wissen sie doch gleich auch." Ich lächle ihn an. "Dazu müssen sie mich erstmal finden" Ich schaue wieder zu dem Wagen, der andere Mann steigt ein, zeigt auf einen Weg in die entgegen gesetzte Richtung. "Ich habe mir hier ein First Class Bungalow gemietet und dann mit der Familie in meinem Low-Budget Bungalow getauscht." Die Männer sind weggefahren. "Und die First Class Bungalows, sind ca 10km von hier entfernt, es sind die einzigen, mit eigenem Chauffeur, damit du in Ruhe hierher fahren kannst." Mit diesen Worten gehe ich zur Information und melde mich ab.
Später sitzen wir im Zug. Großraumwagen, aber nur spärlich besetzt. Der Ex beobachtet die anderen Personen, während ich den Bericht durchgebe und das Dokument einscanne. Die Zugbegleiter betreten den Wagen "Schnell gib mir deine Fahrpapieren und den Pass, wir bekommen Besuch." Ich reiche ihm die Dokumente und erschrecke. "Wie? .. " Ich drehe mich zur Seite und stelle mich schlafend. Als die Frau mit den beiden Männern bei uns angekommen ist schaut sie ihn durchdringend an und fragt nach den Fahrscheinen und den Ausweisen. Lange starrt sie in meinen Ausweis und auf meinen Rücken. Mein Ex tut so als würde er dies falsch deuten und redet auf die Zugbegleiterin ein. "Sie hatte nen langen Tag .. Ihr Exmann hat sie geschlagen .. Hab sie da herausgeholt .. Hat sein 3 Tagen nicht mehr geschlafen .. kaum gegessen." Endlich gibt sie ihm die Ausweise zurück. "Ich schaue dann später noch nach Ihnen. Ihre Schwester muss ja beobachtet werden."
Später liege ich dann auf dem Boden des Zuges und die beiden Männer treten auf mich ein. Meine Hände sind an zwei Sitze gebunden und ich komme nicht los. Immer wieder trete ich nach Ihnen. Mein Ex ist verschwunden. Irgendwie schaffe ich es dennoch mich gegen die Männer zu behaupten (dem einen zertrat ich die Familienplanung, dem anderen traf ich auch schmerzlich). Ich kann mich irgendwie losmachen, schlage die Männer bewusstlos und finde meinen Ex auf einem der Sessel zusammen gesunken sitzen. Ein Messer im Oberschenkel und mehrere Stichwunden. Wir können fliehen, wie weiß ich jedoch nicht mehr.
20.6.06 08:32


Eigener Tod

Letzte Nacht habe ich von meinem eigenen Tod geträumt. Ich bin danach sehr ruhig und friedlich aufgewacht.

In der Deutung bedeutet sowas, dass man sich damit abgefunden hat, dass etwas was einem etwas bedeutet hat, mit dem man emotional verbunden war, gestorben ist.

Nur was ist da in mir gestorben? Vielleicht erhalte ich diese Nacht ja eine Antwort darauf.

Gute Nacht.

20.6.06 00:39


AAAAAACHTUNG!

Die Augen gerade-AUS!!

Wieder der Militärstützpunkt. Diesmal habe ich jedoch nur alles beobachtet, hatte selbst keine Rolle in dem Traum. Wird nun alles wieder normiert? Ich habe keine weiteren Erinnerungen an den Traum, aber das Gefühl, dass es auch gut so ist. Denn das einzige was mir noch im Kopf herum spukt ist was mit einem Schützengraben und Feuer auf uns, die wir darinnen sitzen.

Aber immer noch besser, als zu träumen, dass Paul bei mir klingelt und sich verabschiedet, weshalb, das weiß ich nicht. Er klingelt, steht vor mir, die Hände in den Hosentaschen, mag schon nicht in meine Wohnung kommen. Kommt dann aber doch herein. Druckst herum. Schüttelt mit dem Kopf und sagt "Es geht nicht mehr." Nimmt mich in den Arm, mich die ich nun völlig entgeistert da stehe. Grade noch gefreut, dass er einfach vorbei kommt und dann sowas. Er hält mich einen Augenblick fest, gibt mir einen Kuß auf die Stirn und sagt "Pass auf dich auf." Dreht sich um und geht wieder. Läßt mich da stehen wie .. unbeschreibliches Gefühl.

Ich hoffe, dass so etwas nie passieren wird.
12.6.06 07:39


Autounfall

Ich stehe mit meinem Vater im Garten hinter dem Haus. Wir unterhalten uns über unser Ferienhaus am See. Nach der Winterpause ist es nun endlich wieder hergerichtet und ich möchte dort ein paar freie Tage verbringen. Abgeschottet vom Trubel um mich herum.
Mein Handy klingelt. Als ich mich melde, lacht jemand und sagt mit schriller Stimme "Dich kriegen wir auch noch", dann wieder dieses Lachen. Aus.
Mein Vater schaut mich fragend an. "Falsch verbunden." Ich blicke auf die Straße, doch sie ist leer. Meine Augen suchen die umliegenden Grundstücke ab. War dort ein Schatten? Hat sich da nicht was bewegt? Erst jetzt merke ich, dass mein Vater mich etwas gefragt hat. "Was sagtest du?" - "Und es ist wirklich alles in Ordnung? Ich fragte wann du los fahren willst." - "Ich glaube jetzt sofort." Mit einem letzten prüfenden Blick gehe ich wieder ins Haus und hinauf in mein Zimmer. Als ich aus meinem Fenster schaue, sehe ich eine dunkle Gestalt. Dicht ans Mauerwerk des Hauses nebenan gedrückt, den Blick auf meine Fenster gerichtet. Ich trete schnell zurück, doch zu spät. Ich sehe noch wie er mit zwei Fingern auf seine Augen deutet und dann auf mich. Meinen Kopf schwer auf meine Hände gestützt, setze ich mich auf mein Bett. "Wie komme ich hier nur weg?" frage ich mich lautlos. schnell packe ich meine Sachen und stelle die Tasche an die Tür. Ich blickte nochmal aus dem Fenster, in der langsam einsetzenden Dämmerung sah ich die Glut seiner Zigarette. Ich löschte mein Licht, lehnte mich gegen die Wand und beobachtete ihn nun von hier aus. Immer wieder glühte der kleine rote Punkt hell auf, nur schemenhaft konnte ich seine Gestalt noch erkennen. Mein Handy vibriert leise. Paul. Er fragt ob es dabei bleibt. "Ja, ich fahre gleich los." Ich schalte mein Licht ein und stelle den Fernseher auf ein erträgliches Programm. Schließe das Fenster bis auf einen Spalt. "So wie jeden Abend." Unten bei meinen Eltern hole ich mir die üblichen Ermahnungen ab. "Fahr vorsichtig. Nicht zu schnell. Lieber etwas länger fahren und dafür heil ankommen."
Endlich bin ich unterwegs. Doch immer wieder suche ich den Rückspiegel nach etwas verdächtigem ab. Auf der leeren Autobahn komme ich gut voran. Doch war da nicht grad ein Scheinwerferpaar zu sehen? Ich blicke nochmal in den Rückspiegel. Nein. Alles leer. Dennoch fahre ich noch schneller. Die Dämmerung neigt sich langsam der Nacht. Dort wieder das Aufblitzen. Doch der Rückspiegel ist leer. Langsam wird die Autobahn belebter. Lange Minuten vergehen bis ich endlich an meinem Autobahnkreuz angekommen bin.
Als ich meinen Blinker setze um nach recht auszuscheren für meine Abfahrt, sehe ich den Wagen. Ein dunkler PickUp, zwei Personen darin. Dann schiebt sich ein LKW zwischen uns. Viel zu schnell fahre ich in die Kurve der Abfahrt und kann meinen Wagen eben noch unter Kontrolle halten. Der blaue PickUp fährt gerade aus weiter. So schnell es geht fahre ich weiter. Den Blick immer wieder im Rückspiegel. Doch kein Wagen hält sich ständig diskret hinter mir.
Dann endlich ein Autohof. Ich fahre die Abfahrt hinunter. Plötzlich merke ich, wie ich die Kontrolle über den Wagen verliere. Die Hinterräder brechen aus, ich kann nicht mehr lenken, panisch versuche ich zu bremsen, doch der Wagen reagiert nicht mehr. Der Wagen gerät nun völlig ins schleudern und schießt über die Straße. In Zeitlupe sehe ich die anderen Wagen abbremsen. Alles ist still. Zwei Frauen am Straßenrand schlagen die Hände vor den Mund. Ein Radfahrer. Ein Mann mit Hund. Die Straßenlaternen springen an. Dann sehe ich den Betonpfeiler in milisekunden auf mich zurasen. Mit einem lauten Knall, sehe ich wie sich die Front meines Wagens in Berührung mit dem Pfeiler zusammenschiebt. Die Wucht des Aufpralls reißt mich nach vorn, "Airbag" schießt durch meinen Kopf, doch mit unverminderter Wucht schlägt mein Kopf auf das Lenkrad auf. Ein Blitz schlägt durch meinen Kopf. Ich spüre wie lauter kleine Glassplitter auf mich hinabregnen, der Fußraum wird plötzlich eng. Etwas spitzes bohrt sich in meine Wade, innerhalb von Zehntelsekunden ist es vorbei. Endlich kommt der wagen zur Ruhe. Ich versuche vorsichtig mich zu bewegen, doch es geht nicht. Ich öffne die Augen und sehe nur wenige Zentimeter vor mir den Betonpfeiler. Ein Kopf schiebt sich dazwischen. Der Mann mit Hund. Er erzählt mir irgendwas, doch ich höre nur ein Klingeln in den Ohren. Ich lächle ihn an und schließe die Augen, das letzte was ich sehe ist ein kleiner roter Laserpunkt zwischen seinen Augen.
10.5.06 08:54


Stillgestanden!!

Ich bin in einer Kaserne. Ich weiß nicht ob ich dort stationiert bin oder nur zu Besuch, aber ich glaube ich gehöre dort mit zu, denn die anderen dort kennen mich. Die Gebäude sind U-förmig angeordnet, in der Mitte ist ein großer Platz (Exerzierplatz?). Ich möchte jemanden bestimmtes sprechen/besuchen. Mir wird der Weg erklärt, es ist im Keller (da gehen sie die Treppe hier runter, dann links, links, rechts, links, durch die große Tür, wieder links und dann nach der Nummer schauen) Hab es dann auch gefunden, ein riesiger Raum, weiß gekachelt, oben (Decke ist ca. 5Meter hoch) mit alt aussehenden Brettern verschalt und überall Hängematten. Ein Soldat ruft den Gesuchten aus, der sich von einer der Hängematten von ziemlich weit oben abseilt. Wir sprechen miteinander, ob es ihm gut geht, wie er sich fühlt, ob er Kontakt zu seiner Familie hat. Er ist kleiner als ich, rötliche Haare, schmächtig, sehr blaß und eher schwach. Ich spreche ihm meine Wünsche aus und gehe wieder. Der Soldat an der Tür schließt diese mit einem lauten Knall. Ich gehe auf mein Zimmer (Wenn man vor dem Gebäude steht und es anschaut ist es auf der rechten Seite, ziemlich am Ende des Gebäudes) und schaue hinaus und sehe wie einige Soldaten Erde wegbringen aus einem kleinen Häuschen, das ziemlich Mittig am Ende des Platzes steht (in etwa Höhe meines Fensters). Ich habe nun frei (also arbeite ich wohl doch dort) und ziehe mir einen Minirock an und ein ziemlich enges Oberteil, darüber ein ziemlich durchsichtiges Hemd. Rock und Hemd weiß, Oberteil olivgrün. Dazu richtig derbe Stiefel (so in etwa bin ich früh wirklich herumgelaufen). Ich laufe so über den Platz und die Soldaten an den Fenstern pfeifen mir hinterher, ich gehe zu dem Häuschen und trete ein. Das Häuschen ist ca 4x5m groß, in der Mitte eine große Grube. "So Jungs, was geht hier ab?" Die "Jungs" Muskelberge ohne Ende, Oberkörper frei (:D) schauen mich entsetzt an. Dann realisieren sie, dass ich es bin und erzählen mir, dass sie hier einen Tunnel zum Schwimmbad bauen, dies Häuschen soll abgerissen werden und da wollen sie nun einen Tunnel bauen. Ich gehe zurück auf mein Zimmer und suche mir einen neuen Minirock raus (und ich hatte da wirklich ne Menge im Schrank hängen, teils waren die so Mini, dass ich sie nicht angezogen habe, sondern die etwas längere Version genommen habe, aber es war maximal oberes drittel Oberschenkel bedeckt). Ich wählte einen Faltenmini aus in Dunkelblau, dazu ein blaues enges Polohemd. Ebenfalls wieder Stiefel. Ich ging zum Professor in sein Labor. Setzte mich bei ihm auf den Seziertisch und sprach mit ihm über das Vorhaben der Jungs. Er lachte leise "ja, ja, die haben schon Blödsinn im Kopf." Er schnippelte derweil an einem anderen Tisch an einer Leiche herum "Diesen hier haben wir gestern hinten in den Kohlbeeten gefunden" - "Nicht wahr Seargent Philipp, dabei mögen sie gar keinen Kohl" - "Seargent Philipp war nämlich allergisch auf Kohl müssen sie wissen" Sagte er mir zugewandt. "Er hasste ihn regelrecht. Nun wurde er im Kohlbeet verscharrt und wo er sich vorher aufhielt muss ich noch herausfinden" Mit einer Knochensäge trennt er ihm den Kopf ab. "So mein Mädelchen und sie haben nun das große Geheimnis der Jungs entdeckt. Der Durchgang zum Pool im Häuschen. *kicher* Manchmal haben diese Jungs nur Blödsinn im Kopf. Dabei wissen sie nicht, dass das Haus heute abgerissen wird *lach* das wird ... Hey, wo wollen Sie hin?" Ich bin aufgesprungen und renne zum Häuschen. Reiße die Tür auf und schreie die Jungs an, sie sollen zusehen hier herauszukommen, denn das Häuschen werde heute abgerissen und nicht erst irgendwann später. Die Jungs schauen mich entsetzt an und wir laufen hinaus (was ja _überhaupt_nicht_ unauffällig ist). Später kommt ein LKW und lädt das Haus auf und darunter kommt die große Grube zum Vorschein, alle Fenster sind besetzt mit Soldaten, da die Führung sie alle auf ihren Zimmern eingesperrt hat. Man hat mich rufen lassen und ich muss zusammen mit den Führungsleuten und dem Professor die Grube begutachten. (Ich trage knallroten Faltenminirock, enges rotes Stoffhemd unter dem man meinen schwarzen BH erahnen kann, dazu wieder Stiefel). Es herrscht totale Stille, trotz der Jungs an den Fenstern. Ein Jeep holt uns alle am Eingang des Haupthauses ab und wir werden die 300m zur Grube gefahren (ja die Führung kann nicht soweit laufen). Wir steigen aus und in die Grube hinab. Der Professor beginnt mit den Untersuchungen und ich stehe neben ihm, einige Soldaten machen Handbewegungen um mir zu signalisieren nichts zu sagen. Der Prof murmelt irgendwas von "Militärstandartstiefeln unterschiedlicher Größe", er schließt seine Untersuchung ab und wir sitzen auf Stühlen in der Grube und hören zu was der Prof zu sagen hat. Ein Wind kommt auf und weht Sand hinein (so glaube ich), bis ein Mann der neben mir sitzt sagt "Sie haben zwei Spinnen im Haar" und sie mir herauspflückt. Erst dann sehen wir alle, dass alles voll mit kleinen Minispinnen und Käfern und anderem Getier ist. Die Führungsleute verlassen fast panisch die Grube, der Prof und ich stehen noch eine Weile da und sehen dann wie die F-Leute in halsbrecherischer Fahrt in Richtung Hospital davon jagen. Ich steige aus der Grube hinaus und schaue die Jungs an den Fenstern des Linken Flügels an. Ich deute ihnen SOFORT heraus zu kommen. Der Prof reicht mir eine Kleiderbürste und wir bürsten das Viechzeug weg. Wenige Augenblicke stehen die Soldaten vor mir. Einige schauen in die Luft, andere betreten zu Boden, andere starren stur gerade aus. "So meine Herren, was sollte dies nun grade? ..." Ich rede eine Zeit auf die Jungs ein und am Ende schauen sie alle betreten zu Boden. Einer der Jungs tritt vor "Wir wollten nicht sie damit treffen. Aber die Oberbonzen sind so unfair uns gegenüber. Die reißen sich alles unter den Nagel und wir bekommen den dreckigen Rest. Nach außen hin sieht alles gut aus und wir müssen mit nichts auskommen. Ja, wir sind hier um mit wenig auszukommen, aber es könnte wenigstens das Minimum vorhanden sein und .." Er schaut nun ganz verlegen zu Boden "und ein paar nette Mädels wären auch nicht schlecht, so wie sie" Die Jungs johlen nun und der Sprecher schaut mich direkt an. Ich schüttele den Kopf "Mit den Unterkünften und dem Essen, da kann ich an höherer Stelle nachhaken, aber mit den Mädels, das wird schwer. Die schaffen es ja nicht einmal hübsche starke Jungs hier reinzubringen" Bei den letzten Worten habe ich mich umgedreht und bin weggerannt. Die Jungs hinter mir her. Alle laut johlend. Einer der Jungs holt mich ein, hält mich fest und setzt mich auf eine Schulter. Wir ziehen Richtung Swimmingpool und je näher wir diesem kommen, desto mehr versuche ich von der Schulter herunter zu kommen, aber es gibt kein entrinnen mehr, denn die Jungs haben mittlerweile einen festen Kreis um mich und den anderen gezogen. Am Pool angekommen stellen sie sich alle rundherum auf und der mich trug nimmt mich auf den Arm, lächelt mich nett an, wirft mich in den Pool und springt selbst hinterher, der Rest folgt seinem Beispiel und springt auch hinein. Ich tauche wieder auf, streiche mir das Wasser aus dem Gesicht und direkt vor mir tauchst du aus dem Wasser auf, lächelst mich an und küsst mich vor allen. Bei diesem Kuss bin ich aufgewacht.
25.4.06 22:29


Autorennen

Ich befinde mich an einer Autorennstrecke, welche (ähnlich wie bei Abfahrtsski) von einem Berg hinab ins Tal verläuft. Allerdings starten die Wagen alle zur gleichen Zeit. Ich gehörte mit zum Team des Wagens Nr. 6. Wir (der Fahrer und ich) waren zwar nicht zusammen, verbrachten aber viel Zeit miteinander, redeten viel etc. Ich stehe oben am Start und beobachte diesen, bin dann unten und bespreche mit dem Fahrer wie er durchgekommen ist und wo er noch verbessern kann. Wir fahren also gemeinsam wieder hoch, ich steige oben aus und wir starten noch mal. (Beim Training starteten immer nur 3-5 Wagen, beim normalen Rennen waren es dann 10). Er liegt in Führung und sieht so nicht den schweren Unfall, der hinter ihm passiert. Der Wagen ist ins Schleudern geraten, gegen eine Absperrung (Betonpfeiler) gerast und in Brand geraten. Der Fahrer (ein gemeinsamer Freund von mir und meinem Fahrer) erliegt seinen Verletzungen auf dem Weg ins Krankenhaus. Am nächsten Tag ist das Rennen. Dieses Mal laufe ich den Weg hinauf zum Start, eine dunkelhaarige Frau rennt an mir vorbei. Oben angekommen, will ich mit meinem Fahrer alles noch mal durchchecken, als ich sehe, dass diese dunkelhaarige bei ihm am Auto ist und auf ihn einredet. Ich gehe hin und will sie bitten den Start zu verlassen. "..verstehst du denn nicht, bei ihm waren die Bremsschläuche angeschnitten, das war kein Unfall." Mein Fahrer "Das sind nur Gerüchte. Wäre dem so, dann hätte die Rennleitung dies doch veröffentlicht und nochmalige Wartungen an den Wagen angeordnet." Sie "Es war kein Unfall. Lass mich mit dir fahren, bitte" Er "Nein, das ist gegen das Reglement" Dann geht sie und redet noch auf einige andere Fahrer ein. Ich trete zu meinem Fahrer ans Fenster "Alles OK? Soll ich dich aus dem Rennen nehmen?" - "Nein, ich fahre."
Ich gehe zurück auf meine Position und beobachte wie die Frau noch immer zwischen den Wagen umherläuft. Dann erst sehe ich, dass sie sich mit Seilen an mehrere der Wagen festgemacht hat. Sie gibt Zeichen an die entsprechenden Fahrer, darunter auch meiner. Sie hat keinen Helm auf. Ich reiße irgendjemandem einen Helm aus der Hand und renne zu ihr hinüber. Sie schaut mich an, setzt den Helm und hält sich wieder fest (ähnlich wie beim Wasserski). Dann der start. Drei Wagen starten sofort durch, alle anderen fahren langsam hinter einander den Berg hinab (mein Fahrer fährt hierbei vorne weg). Die Frau wird hinter ihnen gezogen, worauf weiß ich nicht. Ich stehe noch oben am Start, spreche mit meinem Fahrer "Ja, ich mache das für ihn, sein Tod war unnötig und die Rennleitung will es vertuschen." - "Er wurde ermordet, aber ob die Rennleitung das weiß oder da mit drin steckt weißt du nicht. Es wird sicherlich noch eine offizielle Stellungnahme geben" Das scheint meinen Fahrer beruhigt zu haben. Ich setze mein Headset ab und grüße zwei Männer, die neben mir stehen und mache mich auf den Weg nach unten. Es ist ein schöner Tag, also beschließe ich nicht den Shuttleservice zu nutzen, sondern die Landstraße hinab zu laufen. Nach einigen Minuten bemerke ich, wie einer der beiden mich verfolgt. In einer Hand hält er ein Seil, in der anderen ein Messer. Ich laufe schneller und bereue es mein Headset am Start gelassen zu haben. Der Mann wird auch schneller. Ich renne nun, versuche ihn abzuhängen in dem ich nicht mehr auf der Straße laufe, sondern querfeldein durch einen Wald. Der Abstand wird auch größer, dennoch kann ich ihn immer noch sehen. Ich komme an ein kleines Dorf. Laut um Hilfe schreiend laufe ich durch die Straßen, ich stolpere als ich mich nach dem Mann umschaue, doch bevor ich aufstehen kann ist der Mann über mir und schlingt mir das Seil um den Hals. Er lacht dabei, ich versuche das Seil abzustreifen, doch er schlägt mich nieder und lacht weiter. Er tritt mich in den Rücken, in den Bauch und zieht langsam das Seil um meinen Hals zu. Ich versuche es weiterhin abzumachen, doch er schlägt mich ins Gesicht, tritt weiter nach mir. Zwischendurch versuche ich um Hilfe zu schreien. Er lacht und lacht. "Bald wird dich keiner mehr hören, bald bist du tot" Dann lacht er wieder. Wir sind am Ende der Gasse angekommen und ich pralle gegen eine weiß getünchte Wand. "So hier ist doch ein schöner Ort um zu sterben, meinst du nicht?" er lacht wieder. Ich blicke die Gasse hinab und kann bis ins Tal sehen. Er zieht das Seil fester zu, so langsam wird mir schwarz vor Augen und ich sehe Sterne. Ich höre nur noch sein Lachen und spüre, wie er mich nach wie vor tritt. Zusammen gekrümmt liege ich dort. Dann wache ich auf und sehe wie ein Mann mit dem Typen kämpft. Die beiden liegen am Boden. Der Mann oben, der Typ unten. Der Mann schlägt den Typen fast bewusstlos, sieht aber nicht, dass dieser das Messer in der Hand hat. Ich schreie laut auf, als der Typ seinen Arm frei bekommt und das Messer versucht in den Brustkorb des Mannes zu stechen. Eine dicke Frau kommt angelaufen und tritt dem Typen das Messer aus der Hand. Der Mann schlägt dem Typen ins Gesicht und dieser wird bewusstlos. Die dicke Frau kommt zu mir, nimmt mir das Seil vom Hals und deutet mir liegen zu bleiben. Dann nimmt sie das Seil und fesselt zusammen mit dem Mann den Bewusstlosen damit. Einige Kinder kommen angerannt und sie beauftrag sie hinab ins Tal zu laufen, die Polizei soll kommen und der Krankenwagen. Sie verschwindet wieder und bringt dem Mann eine schwere schwarze Tasche. Dann kommt der Mann auf mich zu. Er kniet nieder und spricht mich an. "Wir haben kein Telefon hier, aber in ein paar Minuten werden die Kinder unten sein, dann kommen sie ins Krankenhaus. Solange werde ich sie mir aber mal anschauen. vorsichtig tastet er meinen Kopf und meinen Rücken ab und legt mir dann einen Verband an um die schlimmsten Kopfwunden zu stillen. "Sie haben mindestens eine Rippe gebrochen." Er drückt mir die Hände, ob ich dies spüre. Ich drücke seine Hand. Er lächelt. Dann drückt er mir die Füße und ich bewege sie vorsichtig. "Ich werde sie nicht bewegen, aber ich werde einige ihrer Wunden reinigen. Meine Frau hält ihre Hand, wenn die Schmerzen zu groß werden, dann drücken sie die Hand meiner Frau" Die Frau fängt an auf mich einzureden und ich höre ihr zu. Immer wenn ich drohe wegzudriften, dann streicht sie mir über die Wange und erzählt weiter. Dann kommt der Krankenwagen und die Sanitäter verpacken mich gut. Sie wechseln noch einige Worte mit dem Mann. Ich höre sie nur undeutlich "..mittel gegeben?" - "Nein, erstmal nicht... Erstversorgung der Wunden" - ".. reagierte auf meine Stimme.." - "..sie bewusstlos geworden?" - "..begann manchmal weg zu dämmern. Doch sie .. drücken von Händen und Füßen" - "Vielen Dank" Einer der Sanitäter schaut mich an "Hören sie mich?" Ich versuche zu lächeln. Der Sanitäter lächelt mich an. "So dann fahren wir sie nun ins Streckenkrankenhaus und versorgen sie." Er zog eine Spritze auf und ich schlief ein. Ich wachte in einem Krankenzimmer auf, der Fernseher lief leise und ich sah meinen Fahrer in der Ecke sitzen. Doch er schaute die ganze Zeit auf mich. Er sprang auf und kam zu mir. "Endlich bist du wach. Nein, nicht sprechen. Dein Kiefer ist gebrochen, das Schwein hat ihn dir zertreten." Ich schaue an mir herab und blicke entsetzt. Der Fahrer macht ein betretenes Gesicht. "Deine rechte Schulter war ausgekugelt und dein anderer Arm ist dreimal gebrochen, du hattest innere Blutungen, die sie aber unter Kontrolle bekommen haben. Während der OP haben sie deinen linken Oberschenkel wieder gerichtet" Ich schaue auf mein linkes Bein und sehe Metallstäbe und Schrauben aus einem Loch im Gips herausragen. "Es sieht schlimmer aus als es ist." Ich schaue entsetzt. "Dein anderes Bein hat nicht soviel abbekommen. Dein Knöchel ist angebrochen, und drei oder vier deiner Rippen sind gebrochen, da bin ich mir jetzt nicht so sicher." Ich schaue ihn noch entsetzter an. "Hey, alles wird wieder gut. Du bist im Streckenkrankenhaus, hier sind nur die besten Ärzte. Und die kennen sich mit Frakturen und alle dem aus." Er nimmt meine rechte Hand (die irgendwie als einziges nicht gegipst ist) und streichelt sie vorsichtig. "Ich ruf jetzt die Schwester, eigentlich sollt ich sofort Bescheid geben, aber .." Er wird etwas rot im Gesicht. Einen Augenblick später kommt die Schwester rein. Mein Fahrer strahlt sie an und sie geht wieder. Kurz darauf kommen vier Ärzte und drei Schwestern wieder herein. Auch sie erzählen mir noch mal die Brüche und fügen noch einiges hinzu. "Es ist ein Wunder, dass sie das überlebt haben. Die Tritte gegen ihren Kopf, bei anderen wäre längst der Schädelknochen gebrochen." Sie palavern noch eine Weile, dann kommen zwei Polizisten herein. Der Oberarzt hält die Hand hoch und zeigt fünf Finger "Länger nicht." Sie stehen an meinem Fußende, so dass ich sie gut sehen kann. Mein Fahrer ist immer noch da. "Wie geht es Ihnen?" Fahrer "Sie kann nicht sprechen. Ihr Kiefer ist fixiert und das Würgen mit dem Seil hat sein übriges getan." Der Polizist schaut zu Boden. Der andere "Wir haben den Mann der ihnen das angetan hat festgenommen. Es dauerte nicht lang, da hat er etwas von einem Kollegen erzählt, der ihn losgeschickt hat um sie umzubringen. Doch er hatte nicht gewusst, dass auf dem Hang ein Dorf liegt, wo sie Hilfe bekommen konnten. Den Komplizen haben wir mittlerweile auch. Der schweigt sich zwar aus, aber der andere hat uns schon erzählt, dass die beiden auch mit dem Unfall des verstorbenen Fahrers zu tun haben." Ich versuche zu lächeln und drücke die Hand des Fahrers. Eine Schwester kommt herein und bittet die Polizisten zu gehen. Mein Fahrer fängt an mir zu erzählen, von dem Rennen, der verrückten Frau, die bis zum Ziel von einigen Wagen gezogen wurde. Mir fallen langsam die Augen zu. Er lächelt mich an, küsst meine Stirn und ich schlafe ein.
29.4.06 22:09





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